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10.08.2016

Rodnei Nationalpark

Eigentlich wollten wir heute einen Ausflug mit der Waldbahn in Viseu de Sus machen. Diese war leider schon ausgebucht und wir beschlossen stattdessen in den Rodnei Nationalpark mit einer Übernachtung wandern zu gehen. Dazu packten wir noch in der Pension unsere Rucksäcke und fuhren bis Gura Lalei. Hier hatten sich mehrere Roma niedergelassen sodass wir etwas verunsichert waren, ob es sicher sei in der Umgebung das Auto unbeaufsichtigt abzustellen. Wir fuhren trotzdem in das Lalatal hinein und fanden an einer geeigneten Stelle mehrere parkende Autos von einheimischen Wandertouristen und wandertouristinnen. Das verschaffte uns Sicherheit und wir stellten unser Auto neben den andern ab. Den Rest der Forststraße legten wir zu Fuß zurück, bis es auf einem Wanderweg weiter ging. Irgendwann kamen wir an die Waldgrenze und mussten uns durch ein Feld von Latschen kämpfen Wenige Höhenmeter nach den Latschen erreichten wir den ersten von zwei Seen. An diesem campten bereits einige Menschen. Ursprünglich wollten wir auch hier unser Zelt aufschlagen, da uns aber ein Einheimischer, den wir am Weg getroffen haben, empfohlen hat zum zweiten See zu gehen, machten wir dies auch nach einer kurzen Pause. Auch am zweiten See campte bereits ein Pärchen und wir gesellten uns zu ihnen. Im Gegensatz zu uns machten sie eine Wanderung von mehreren Tagen über die ganze Bergkette. Als wir unser Zelt fertig aufgebaut hatten und unser Nudelfertiggericht zubereiteten, kamen noch zwei weitere Pärchen, die etwas abseits von uns ihre Zelte aufschlugen.
Nach einer zu kalten Nacht für meinen dünnen Hochsommerschlafsack streckte ich meinen Kopf aus dem Zelt und erblickte: Nichts! Dichter Nebel hatte sich über Nacht am Berg breit gemacht. Wir hatten gerade genug Sicht um uns sicher zurecht zu finden, aber die Zelte unserer Nachbarn waren nicht mehr zu sehen. Nach einem warmen Frühstück bauen wir unser Zelt ab und es geht zurück ins Tal. Kurz nach dem unteren See lassen wir den Nebel hinter uns zurück und Sicht uns Orientierung gestalten sich wieder einfacher.


Beim Auto angelangt geht es mit diesem weiter in den Süden. Unser Ziel ist Eremitu, wo es Jurten zum Übernachten geben soll. Diese finden wir leider nicht und alle anderen Quartiere sind voll belegt. Zum Glück finden wir aber ein schönes Plätzchen um unser Zelt aufzuschlagen. Auch ein paar Einheimische sind hier an ihrem Lagerfeuer, von welchem wir einen “Ableger” bekommen, an welchem wir den Tag ausklingen lassen.
Die Einheimischen düsen neben unserem Zeltplatz vobei...

Die Einheimischen düsen neben unserem Zeltplatz vobei…

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